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Das Leben ist ein Prozess – und meiner hat mich hierhergeführt

Das Leben ist ein Prozess. Kein gerader Weg. Kein fertiges Ziel. Sondern ein ständiges Werden.


Wenn ich zurückblicke, habe ich einen großen Teil meines Lebens damit verbracht, es allen recht zu machen. Ich habe Glaubenssätze gelebt, die mich geprägt und getragen haben – und einige davon begleiten mich bis heute.


Mein Business begann mit dem Thema Burnout. Nicht zufällig. Sondern weil es mir selbst so nah war. Meine eigene Burnout-Erfahrung hat in mir den Wunsch geweckt, andere Menschen zu begleiten, die an diesem Punkt stehen. Das war lange Zeit ein wichtiger Teil meines Weges – und ist es in gewisser Weise bis heute.


Auch meine eigene LRS hat mich tiefer zu mir selbst geführt. Aus ihr sind meine LRS-Kurse entstanden – und mit ihnen viele Fragen:

Warum bin ich, wie ich bin?

Warum fallen mir manche Dinge so schwer – und andere so leicht?

Diese Auseinandersetzung hat mir geholfen, mich selbst besser zu verstehen. Sie hat mir Klarheit geschenkt.


Und doch: Je weiter ich ging, je mehr ich lernte – vor allem über mich selbst – desto deutlicher wurde mir: Es geht um noch etwas anderes.


So ist the inner space (mehr dazu hier) entstanden.

Anfangs noch angelehnt an Burnout. Heute weiß ich: Es geht nicht darum, aus einer Krise zu kommen. Es geht darum, bei sich anzukommen.


Die eigene Identität zu finden.

Hinzu­hören: Wer bin ich eigentlich – jenseits der Erwartungen anderer?

Dafür stehe ich heute.

Ich öffne Räume für Menschen, in denen es nicht um Methoden geht. Nicht um schneller, höher, weiter. Sondern um echtes Ankommen bei sich selbst. Um das Durchbrechen alter Muster. Um das Loslassen dessen, was nicht mehr trägt.


Und manchmal zeigt sich dieses Ankommen auch ganz leise im Außen.

Nach über 22 Jahren blond habe ich mich vor Kurzem entschieden, meine Haarfarbe zu verändern –zurück zu meiner Natur. Nur etwas dunkler. Es klingt vielleicht banal. Und doch war es für mich ein sehr bewusster Schritt.

Ein Loslassen eines alten Bildes von mir. Einer Rolle, die ich lange getragen habe, ohne sie je wirklich zu hinterfragen.



Auch das war ein kleines „Zurück zu mir“. Nicht, um jemand anderem zu gefallen –sondern um mich selbst wiederzuerkennen.


Das Leben ist ein Prozess. Und wir dürfen in ihm immer wieder neue Wege einschlagen. Wege, die uns Türen öffnen – und andere auch schließen.

Ist dieser Weg leicht? Nein. Ganz ehrlich: Er ist oft ziemlich unbequem.

Ich durfte auf meinem eigenen Weg lernen, dass Klarheit und offene Kommunikation in Systemen nicht nur auf Zustimmung stoßen. Sondern auch auf Abwehr. Auf Irritation. Auf Ablehnung.


Und das ist okay. Nicht jeder kann damit umgehen.

Solange ich weiß, wofür ich selbst stehe, macht mir diese Ablehnung keine Angst mehr.

Genau deshalb ist es mir heute ein Herzensanliegen, anderen Menschen zu zeigen, wer sie sind und wofür sie stehen können.

Nicht, um jemand anderem zu gefallen. Sondern um sich selbst treu zu sein.


Aber nur für diejenigen, die den Mut haben, wirklich hinzuschauen.


Denn echte Veränderung beginnt dort, wo wir aufhören auszuweichen – und anfangen, uns selbst zu begegnen. Und erkennen, alles ist ein Prozess und wir entscheiden selbst, wie wir ihn gestalten.



P.S. Lese auch gerne meine Weg in den Burnout.

 
 
 

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